Viertes "Kristallrad" für Greg Van Avermaet Autor: A.Kockartz

Do 07/12/2017 - 15:51 A.Kockartz Der belgische Radprofi Greg Van Avermaet (Foto) ist zum vierten Mal in Serie mit dem „Kristallrad“ ausgezeichnet worden. Neben Van Avermaet wurde bei den Frauen Bahn- und Straßenradfahrerin Jolien D’hoore ausgezeichnet. Sie darf diese Trophäe bereits zum zweiten Mal mit nach Hause nehmen. Björn Lambrecht (2018 Profi bei Lotto-Soudal) wurde als bester Nachwuchsfahrer ausgezeichnet.

Bei der Gala zur Verleihung des „Kristallrads“ für die besten Radsportler des Landes der vergangenen Saison gab es noch weitere Auszeichnungen und zwar für Patrick Lefevere von Quick Step als bestem Teamchef und für Julien Vermote (2018 bei Dimension Data) als bester Helfer der vergangenen Saison. In der kommenden Saison darf der ehemalige Edelhelfer von Quick Step auf „eigene Rechnung“ fahren.

Das der BMC-Fahrer Greg Van Avermaet auch dieses Jahr wieder mit dem „Kristallrad“ ausgezeichnet wurde, ist nicht mehr als logisch. Das sah auch Philippe Gilbert so, der zweiter im Ranking wurde. Van Avermaet reihte während der Frühjahrs- und Klassikersaison einen Sieg an den anderen: Omloop, E3 Preis, Gent-Wevelgem und Paris-Roubaix.

Mit schöner Regelmäßigkeit und vielen guten Plätzen bei Eintagesrennen und Rundfahrten konnte der 32 Jahre alte Radprofi das Jahr 2017 als Weltranglistenerster abschließen. 2018, so kündigte Van Avermaet an, werde er wieder stark im Frühjahr antreten. Dabei hat er wohl das Amstel Gold Race und endlich auch einen Sieg bei der Flandernrundfahrt im Visier.

Auch das „Kristallrad“ für Jolien D’hoore (Ex-Wiggle High5, 2018 Orica-Scott - kl. Foto) ist logisch. Sie gewann 2017 nicht weniger als 11 Straßenradrennen, unter anderem die belgische Meisterschaft, eine Etappe in der Giro d’Italia, die Vuelta Challenge und WorldTour-Rennen in China, Großbritannien und Norwegen. Auf der Bahn wurde sie Weltmeisterin im Mannschaftsfahren.

Björn Lambrechts viel bei Lüttich-Bastogne-Lüttich auf, denn der 20jährige Nachwuchsfahrer gewann dieses Rennen der Jungfahrer ohne Vertrag. Bei der Nachwuchs-WM zeigte er sich als einziger Belgier auf den vorderen Plätzen.