Terror in New York: Junge Belgierin stirbt

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Mi 01/11/2017 - 10:21 Update: Mi 01/11/2017 - 17:06 Die 31-jährige Ann-Laure Decadt (Foto) aus der westflämischen Gemeinde Staden kam am Dienstagabend bei dem Terroranschlag in der amerikanischen Metropole New York um. Sie besuchte die Stadt im Rahmen eines City-Trips. Insgesamt starben bei dem Anschlag 8 Menschen. Drei weitere Belgier wurden verletzt, zwei davon lebensgefährlich.

Unter den Toten ist eine junge Belgierin aus Staden bei Roeselare (Westflandern). Das bestätigte der dortige Bürgermeister Francesco Vanderjeugd. Die 31-jährige Frau besuchte New York mit ihrer Mutter und zwei Schwestern, die unverletzt blieben. Sie hinterläßt ihren Mann und zwei Kleinkinder im Alter von 3 Monaten und 3 Jahren

Getötet wurden auch fünf Argentinier. Elf Menschen wurden schwer verletzt.

Unter ihnen sind ebenfalls drei Belgier. Es handelt sich hierbei um ein Elternpaar und deren Sohn. Alle Drei wurde operiert. Wie das belgische Generalkonsulat in New York dem VRT-Korrespondenten vor Ort bestätigte, schweben die beiden Eltern noch in Lebensgefahr.

Das hat Belgiens Außenminister Didier Reynders bestätigt. Er hält sich derzeit aus anderen Gründen in New York auf.

Bürgermeister de Blasio: „Feiger Terroranschlag eines Lone Wolf“

Der Attentäter war am Dienstagnachmittag (Ortszeit) in Manhattan mit einem Kleinlaster auf Fußgänger und Fahrradfahrer gerast und hatte dabei mindestens acht Menschen getötet. Der 29-jährige Mann sei mit dem gemieteten Pick-up-Truck auf einen Fußgänger- und Fahrradweg im Südwesten Manhattans gefahren und habe mehrere Menschen überfahren oder gerammt, teilten die New Yorker Polizei (NYPD) und Bürgermeister Bill de Blasio bei einer Pressekonferenz mit.

Der Fahrer stieg aus dem Auto aus und rief „Allahu Akbar“, arabisch für „Gott ist groß“, wie die Polizei bestätigte. Dann hielt er zwei Waffen hoch, die sich im Nachhinein als relativ ungefährliche Paintballpistole und Luftgewehr herausstellten. In der Nähe des Fahrzeugs fanden Ermittler Notizen auf Arabisch, die eine Verbindung mit der Terrormiliz Islamischer Staat (IS) nahelegten, hieß es in Medienberichten. Eine offizielle Bestätigung gab es dafür jedoch zunächst nicht. Medienberichten zufolge stammt der Mann aus Usbekistan, kam 2010 in die USA und lebte legal mit einer Green Card in dem Land.