Notwehr: Brüsseler Polizei erschießt Randalierer Autor: A.Kockartz

Belga
Mo 15/05/2017 - 10:45 A.Kockartz Bei einem Einsatz von Beamten der Polizeizone Brüssel West ist es am Sonntag zu tödlichen Schüssen gekommen. Ein Mann hatte im Stadtteil Jette ausgerechnet am Muttertag seine eigene Mutter mit einem Messer bedroht und angegriffen. Der psychisch gestörte Mann griff bei Eintreffen der Polizei auch die Beamten an, die aus Notwehr Schüsse abgeben mussten.

Nach Angaben der Brüsseler Staatsanwaltschaft hatte der offenbar psychisch gestörte 31 Jahre alte Mann am Sonntag seine eigene Mutter mit einem Messer bedroht und angegriffen. Beim Eintreffen der Polizei ging er Mann mit seinem Messer auch gegen die Beamten vor. Dabei wurde zunächst ein Polizeihund mit Messerstichen verletzt. Die Polizisten eröffnete daraufhin das Feuer auf dem Mann, der dabei schwer verletzt zu Boden ging und noch am Tatort seinen Verletzungen erlag.

Ein Gerichtsarzt stellte seinen Tod fest und untersucht jetzt im Rahmen einer Obduktion, ob der Mann an Stichverletzungen, die er sich selbst beigebracht hatte, gestorben ist oder an den Schusswunden. Die Mutter des Getöteten wurde durch die Messerstiche ihres Sohnes verletzt in ein Krankenhaus gebracht. Die Brüsseler Staatsanwaltschaft ermittelt weiter in diesem Fall. Die Beamten wurden vorläufig vom Dienst befreit, die dies dem gesetzlich vorgeschriebenen Verfahren bei Schüssel in Notwehr in Belgien entspricht.