Zweijahresaktion gegen Krebs spielt 28. Mio. € ein. Autor: A.Kockartz

Mo 22/01/2018 - 12:09 A.Kockartz Die Saison 2016-2017 der flämischen Aktion „Kom op tegen Kanker“, zu Deutsch „Steh auf gegen Krebs“, hat einen Rekordbetrag von mehr als 28 Mio. € eingespielt. Die Aktion, die auch von unserem Haus, dem flämischen Rundfunk VRT, als Medienpartner unterstützt wird, gab diese Summe in Antwerpen bei einer Dankesveranstaltung für die zahllosen Ehrenamtlichen bekannt, die die Organisation mit Aktionen in den vergangenen beiden Jahren unterstützt haben.

Die Stiftung „Kom op tegen Kanker“ ist bereits seit 29 Jahren aktiv und ist mittlerweile Teil der Flämischen Liga gegen Krebs. In der Saison 2014-2015 konnten etwas mehr als 23,5 Mio. € an Spenden gesammelt werden. Dass diese Summe in der letzten Saison so weit übertroffen werden konnte, stimmt einen der Schirmherren der Aktion, VRT-Wettermann Frank Deboosere (kl. Foto), besonders glücklich:

„Unglaublich, was wir für den Kampf gegen Krebs sammeln konnten. Ein großes Dankeschön an die hunderttausenden Spender, die oft jeden Monat oder jedes Jahr einen Betrag überweisen. Ein besonderer Dank gilt den tausenden Engagierten, die mit ihren Aktionen aktiv Geld in die Kasse spülen. Dank Euch bekommt „Kom op tegen Kanker“ die nötigen Mittel, um den Kampf gegen Krebs ohne Unterbrechung weiterführen zu können. Dikke merci!“

Das dieser Kampf gegen Krebs wichtig ist und bleibt, belegen die nüchternen Zahlen. Jedes Jahr erhalten rund 40.000 Flamen die Diagnose Krebs. Immer häufiger tritt Krebs vor dem 75. Lebensjahr auf. Bei Männern häufiger als bei Frauen, so Jean-Jacques Cassiman, der Vorsitzende der Flämischen Liga gegen Krebs.

Wo geht das Geld hin?

„Kom op tegen Kanker“ leitet die Einnahmen aus den Spendenaktionen an Initiativen und Organisationen weiter, die im psychosozialen Pflegebereich, in Wissenschaft und Forschung, in Information und Prävention und in der politischen und gesellschaftlichen Beeinflussung in Sachen Krebs aktiv sind. Dazu gehören auch Aktionen gegen das Rauchen, z.B. in Schulen oder Jugendheimen und Projekte, die an Krebs erkrankte Menschen dabei halfen, ihre Lebensqualität zu verbessern. In der letzten Saison wurden insgesamt 113 Projekte und Einrichtungen unterstützt.