Eurostat: Stellenangebote in Belgien sind immer schwieriger auszufüllen Autor: U. Neumann

Mo 18/12/2017 - 15:33 U. Neumann Im dritten Quartal kamen auf hundert Jobs in Belgien 3,6 offene Stellen. Im zweiten Quartal ware es noch 3,3 offene Stellen auf hundert Jobs. Nur in Tschechien ist es noch schwieriger, die freien Stellen auszufüllen. Das geht aus neuen Zahlen von Eurostat, des Statistischen Amtes der Europäischen Union, hervor.

Der Grad freier Stellen misst den Anteil der freien Stellen an der Gesamtzahl der Arbeitsplätze.

Im dritten Quartal von 2017 betrug dieser Anteil in der Eurozone 1,9 Prozent und in der Europäischen Union 2 Prozent. In beiden Fällen blieb der Anteil im Vergleich zum zweiten Quartal unverändert.

In Belgien stieg der Anteil der freien Stellen hingegen von 3,3 auf  3,6 Prozent. Nur Tschechien hatte eine größere Zunahme: Von 3,6 auf 4,1 Prozent.

Deutschland, der wichtigste Handelspartner von Belgien, folgt auf dem dritten Platz mit 2,7 Prozent. Die Niederlande steht auf Platz 6 (2,5 Prozent). Frankreich ist in der Tabelle nicht aufgeführt, weil die französischen Zahlen nicht vergleichbar sind.

Sowohl das Bauwesen als auch die Industrie (Anteil an freien Stellen 2,9 Prozent) und der Dienstleistungssektor (4,7 Prozent) haben es schwer, freie Stellen in Belgien ausgefüllt zu bekommen.